Palais Principe
1010 Wien, Hoher Markt 12

Bauherr: Eigentümergemeinschaft Hoher Markt 12

Bauherrenvertretung: Dr. Jelitzka & Partner

Architektur: Zeytinoglu ZT GmbH

ÖBA: Ingenos. Gobiet. ZT. GmbH

Statik, Prüfingenieur: Brand Zivilingenieure und Architekten

Auftragsumfang: erweiterte Baumeisterarbeiten + konstruktiver Stahlbau

Bauzeit: Mai 2011 - September 2013

Baumaßnahmen:

  • Entrümpelung der Bestandslokale
  • Entkernung des Gebäudes
  • Abbruch des bestehenden Dachgeschosses + abschnittsweiser Neubau von 3 Wohnetagen (in Stahlbauweise) lt. Vorgaben der Baubehörde
  • Abbruch und Grabungsarbeiten im gesamten Kellergeschoss
  • Abbruch der im Lichthof situierten Stahlbeton-Fluchtstiege vom Dachgeschoß bis ins Kellergeschoß (Gesamthöhe ca. 45 m)
  • Abbruch eines bestehenden Tresorraumes im Kellergeschoss aus massiven Stahlbeton, ca. 120 m3 umbauter Raum
  • massive konstruktive Fundierungsmaßnahmen (Pfahlroste und Erdbebenscheiben)
  • Einbau einer Tiefgarage mit Autolift und Drehscheibe und erforderlicher Abfangung der tragenden Wände unter Gebäudevollast
  • großvolumige konstr. Decken- und Wandabbrüche
  • großvolumige Stahlbetonarbeiten und Unterfangungen
  • Schließen und Überbauen der ehemaligen Lichthöfe
  • Mauerwerksverfestigung und Betoninstandsetzung
  • Fassadenputzinstandsetzung
  • Einbau von Brandschutztüren
  • Einbau von Personen- und Lastenaufzügen
  • Umbau der bestehenden Trafostation der WIENSTROM im Kellergeschoß
  • etc.

dabei wurden

  • ca. 1.800 m3 – Stahlbeton und Mauerwerk abgebrochen;
  • ca. 500 m3 – Gelände abgegraben und abtransportiert;
  • eine historischen Fassade im Ausmaß von knapp 4.500 m2 instandgesetzt;
  • ca. 7.500 m2 – Estrichflächen hergestellt;
  • ca. 6.000 m2 – Innenputz hergestellt;
  • im Inneren des Gebäudes wurden gesamt über 2.100 m3 - Beton eingebaut,
  • sowie ca. 190 Tonnen – Bewehrungseisen verbaut;
  • über 3.000 m2 – Verbunddeckenkonstruktion hergestellt;
  • knapp 500 m3 – Mauerwerk verfestigt;
  • eine Betoninstandsetzung der bestehenden Eisenbeton-Rippendecken mit einer bearbeiteten Fläche von rund 5.000 m2 durchgeführt;
  • über 15.000 Stück – konstruktiv notwendiger Steckeisen und Klebeanker gebohrt und eingeklebt;
  • über 200 Tonnen – konstruktiver Stahlbau in 4 Bauabschnitten im Dachgeschoss verbaut;

Besonderheiten:

  • ANKER-Uhr (= UNESCO-Weltkulturerbe), Touristenattraktion
  • höchstes Wohngebäude im 1. Bezirk
  • „teuerste Wohnung Wiens“ mit 540 m2 Wohnfläche, 80 m2 Dachterrasse und 360-Grad-Rundumblick
  • beengte Platzverhältnisse für Baustelleneinrichtung und Logistik
  • Baustelleneinrichtung mit Baukran in Hochlage (Situierung hinter der Anker-Uhr)
  • kurze Bauzeit